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Sansevieria ballyi and newly found field notes

In: Bradleya, Jg. 34, 2016, S. 225–229.

Yearbook of the British Cactus & Succulent Society

Bisher wurde davon ausgegangen, dass der Schweizer Botaniker Peter Bally der Entdecker der überaus beliebten Sansevieria ist. Die im Rahmen des Projektes „Wissenschaftliches Erbe Werner Rauh“ im Internet zur Verfügung gestellten Feldtagebücher aus dem Jahre 1960 weisen jedoch nach, dass bereits drei Jahre zuvor, auf einer Expedition von Werner Rauh durch Kenia die heutige S. ballyi entdeckt wurde. Aufsammlungen befinden sich im Herbarium Heidelberg (HEID).

Up to now the Swiss botanist Peter Bally was considered to have discovered this very popular Sansevieria. However, the field journals from 1960 provided on the Internet within the framework of the „Werner Rauh Heritage Project” prove that today’s S. ballyi was discovered already three years earlier by Werner Rauh during an expedition through Kenya. Collections are kept at the Herbarium Heidelberg (HEID).



Die Drachen von Madeira

In: KuaS, Jg. 67, 2016, Heft 2, S. 29–32.

Kakteen und andere Sukkulenten

Wer bei Drachen immer gleich an feuerspeiende Ungetüme denkt, die schöne Frauen in ihre Gewalt bringen und schließlich von mutigen Rittern erlegt werden oder an moderne Gleitschirmdrachen, die lautlos in luftigen Höhen ihre Runden drehen, der liegt vollkommen falsch. Auch ist in diesem Fall nicht die häufig vorkommende Madeira-Mauereidechse (Teira dugesii) gemeint, die auf den makaronesischen Inseln im Atlantik als endemische Art und echte Eidechse ihr Unwesen treibt; was bei einer Maximallänge von 23,5 cm nicht sehr tragisch ist. Selbst der „Stolz von Madeira“, ein blauer Natternkopf (Echium candicans) weist weder Gifte noch andere Gefahren auf. Nein – gemeint ist der Kanarische Drachenbaum (Dracaena draco), der als nordafrikanisch-makaronesischer Endemit bezeichnet wird. Sein Verbreitungsgebiet umfasst die Kanarischen Inseln, die Kapverden, Madeira und Marokko (dort in der Unterart ajgal).


Die früher auf der portugiesischen Insel Madeira häufig anzutreffende Art gehört heute zu den Raritäten in der Natur und wird in der „Roten Liste gefährdeter Arten“ (IUCN) als „Vulnerable (VU)“, d. h. gefährdet, eingestuft.


Cylindropuntia acanthocarpa in Arizona

In: Succulenta, Jg. 94, 2015, Heft 6, S. 272–275. (+Titelbild)

Succulenta

Auf der Suche nach Kakteen bereiste ich gemeinsam mit einem Kakteenfreund aus Berlin im April 2014 den US-Bundesstaat Arizona. Zugegeben, der Monat April ist zweifellos genau der richtige Zeitraum indem man häufig die meisten der hier vorkommenden Kakteenarten blühend vorfinden kann. Doch das war mehr Zufall als Absicht. Doch das war mehr Zufall als Absicht.

Ausgangspunkt unserer Reise war unser Hotel in Phoenix und mit einem guten geländegängigen Auto ließen sich so Tagestouren in die Sonora unternehmen. Neben den für Arizona typischen Saguaros (Carnegia gigantea), einigen wenn auch kaum unterscheidbaren Echinocereen und Stenocereus thurberi findet man hier Opuntien-, Ferocacteen-, Mammillarien- und Echinomastus-Arten und vor allem überall Cylindropuntien.

Neben der Cylindropuntia bigelovii und der Cylindropuntia fulgida kommt offensichtlich sehr häufig Cylindropuntia acanthocarpa mit ihren Vertretern vor. Diese äußerst interessante Art scheint in Sammlungen häufig vernachlässigt zu werden und steht auf der Beliebtheitsskala nicht gerade vorne an. Kunststück - wer kann sich schon ganze Büsche im Gewächshaus leisten. Leiden doch die meisten Pflanzenliebhaber vor allem an Platzmangel.


Pflegetipps bei Kakteen

Pflegetipps bei Kakteen

In immer größerem Maße wächst das allgemeine Interesse an den Kakteen. Literatur über Kakteen, wie auch Pflegehinweise findet man im Buchhandel in großer Auswahl. Der Autor hat auf 22 Seiten mit 39 Fotos und 16 Zeichnungen ein paar Anfängertipps zusammengestellt, die den Start mit diesen wunderbaren Pflanzen vereinfachen sollen.

Diese Hinweise werden als PDF-Datei kostenlos im Internet vertrieben. Sie sind allein für den privaten Gebrauch bestimmt und dürfen nicht kommerziell genutzt werden. Die Schrift und alle ihre Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtes ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Alle Rechte am Bildmaterial verbleiben bei den Fotografen, ohne deren ausdrückliche schriftliche Zustimmung eine Weiterverwertung strafbar ist.


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Die Gattung Sansevieria

Alle Arten und ihre Pflege

Die Gattung Sansevieria - Alle Arten und ihre Pflege Die Gattung Sansevieria hat viel zu bieten. Früher auch als „Bogenhanf“ bekannt, gehören die Sansevierien weltweit zu den bekanntesten Zimmerpflanzen. Die meisten Arten sind leicht zu pflegen. Sansevierien sind anpassungsfähig und langlebig. Ihre ästhetische Vielfalt zeigt sich vor allem im Blattwerk. Als typische Nachtblüher mit meist weißen Blüten locken sie ganz spezielle Insekten zur Bestäubung an. Sansevierien können aus unseren Wohn- und Arbeitsräumen Giftstoffe beseitigen.

Der Leser erhält einen umfassenden Überblick über Herkunft, Geschichte und Pflege. Die 67 gültig beschriebenen Arten sind in dem Buch ausführlich vorgestellt. Ein Register der Namen und Synonyme, eine Liste der Kulturvarietäten und Hybriden sowie eine Übersicht der Feldnummern verschafft einen Überblick über die Formenvielfalt. Das reich bebilderte Handbuch ist eine der umfassendsten deutschsprachigen Arbeiten über die Sansevierien.



The genus Sansevieria has to offer a lot. Formerly known as „bowstring-hemp“, the Sansevieria belong worldwide to the best known houseplants. Most species are easy to maintain. Sansevieria are adaptable and long-lasting. Their aesthetic diversity is especially evident in the foliage. As typical night flowering with mostly white blossoms they attract quite special insects to the pollination. Sansevierien can remove from our living rooms and workrooms toxins.

The reader receives a comprehensive overview about origin, history and care. 67 valid described species are introduced in the book in detail. A register of the names and synonyms, a list of the cultivars and hybrid as well as an overview of the field numbers gets an overview about the variety of shapes. The richly illustrated manual is one of the most comprehensive German-speaking works about the Sansevierias.

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start.txt · Zuletzt geändert: 02/02/2018 15:46 von admin
 
 
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